Juli 20, 2017
In einer kürzlich durchgeführten Studie unter über 600 Arbeitgebern im Energieversorgungssektor gaben 72 % der befragten Fachkräfte an, dass physische und Cybersicherheit das dringlichste Problem für den Sektor im Jahr 2017 sei. Die Studie, veröffentlicht in Stand der Elektrizitätswirtschaft 2017, wurde von Utility Dive produziert.
Die 5 wichtigsten Probleme im Versorgungssektor
Zu den fünf wichtigsten Themen für den Versorgungssektor zählen die physische und Cybersicherheit der Netze, die Politik für dezentrale Energieversorgung, die Reform der Tarifgestaltung, die Alterung der Netzinfrastruktur und die zuverlässige Integration erneuerbarer und dezentraler Energiequellen.
Ebenso bleibt die physische Sicherheit und Cybersicherheit von Versorgungsunternehmen ein Hauptanliegen der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) und der North American Energy Regulatory Commission (NERK).
Sicherheitsbedrohungen und Störungen im Netz
Die Sicherheit des Stromnetzes ist zahlreichen Bedrohungen ausgesetzt. Neben Cybersicherheitsrisiken stellen auch gezielte elektromagnetische Impulse (EMP) eine ständige Herausforderung für die Zuverlässigkeit des Stromnetzes dar. Darüber hinaus Großkraftwerk (BPS)) können auch durch elektromagnetische Ereignisse beeinflusst werden, wie beispielsweise natürlich auftretende geomagnetische Erfahrungen durch Sonnenstürme und EMP-Angriffe.
Es gibt Geräte, die örtlich begrenzte, hochenergetische Explosionen erzeugen, die elektronische Geräte, wie sie beispielsweise in Steuerungssystemen des Stromnetzes vorkommen, stören, beschädigen oder zerstören. EMPs können von Geräten erzeugt werden, die von kleinen, batteriebetriebenen Einheiten bis hin zu Raketen mit Atomsprengköpfen reichen.
3 Auswirkungen von EMP-Geräten
Kurz und Aktueller Bericht des Los Alamos National LaboratoryJe nach Sprengkraft des Geräts und der Höhe seiner Detonation können EMP-Geräte drei unterschiedliche und oft verheerende Effekte erzeugen, die sich auf verschiedene Arten von Geräten auswirken:
- E1: Ein kurzer, energiereicher Radiofrequenztyp, der elektronische Geräte zerstören kann
- E2: Ein etwas längerer Ausbruch, der einem Blitz ähnelt
- E3: Ein Effekt, der elektrische Ströme in Stromleitungen und Geräten erzeugt, die Geräte wie Transformatoren beschädigen oder zerstören können
Laut Cheryl LaFleur, kommissarische Vorsitzende der Federal Energy Regulatory Commission, kann jeder dieser Faktoren zu Spannungsproblemen und Instabilitäten im Stromnetz führen, was zu großflächigen Stromausfällen führen könnte.
FERC-Gesetze
Es überrascht nicht, dass sich die FERC aktiv an Diskussionen zu EMP und GMD beteiligt hat. „Die Risiken von EMP und geomagnetischen Störungen (GMD) waren Gegenstand umfangreicher Forschung und Debatten. Auch Regulierungsbehörden, Politiker, die Industrie und andere Interessengruppen diskutierten intensiv über geeignete Maßnahmen zur Bewältigung dieser Bedrohungen“, so LaFleur. Die Bedrohungen durch elektromagnetische Ereignisse, insbesondere GMDs, hätten Priorität gehabt, fügt sie hinzu.
Im Jahr 2014 genehmigte FERC NERCs Zuverlässigkeitsstandard für physische Sicherheit (CIP-014-1). Diese NERC-Zuverlässigkeitsstandards verlangen von den verantwortlichen Stellen, Schwachstellen kritischer Übertragungseinrichtungen zu bewerten und zu mindern, und zwar durch Widerstandsfähigkeits- oder Sicherheitsmaßnahmen, die gemeinsam darauf ausgelegt sind, physische Bedrohungen und Schwachstellen abzuschrecken, zu erkennen, zu verzögern, zu bewerten, zu kommunizieren und darauf zu reagieren.
NERC-Zuverlässigkeitsstandards: Die Macht der Aufzeichnung und Belastbarkeit
FERC, NERC und die Industrie haben außerdem der Verbesserung der Netzstabilität als Grundlage für die Netzzuverlässigkeit und die Aufrechterhaltung einer stetigen Energiequelle für Millionen von Menschen große Aufmerksamkeit gewidmet.
Zu den Resilienzbemühungen gehören eine Reihe von Maßnahmen, die Netzeigentümer und -betreiber ergreifen können, um das mit dem Verlust einzelner oder mehrerer Anlagen verbundene Risiko zu verringern und die Wiederherstellung und Instandsetzung nach solchen Verlusten zu verbessern.
In Nordamerika ist beispielsweise derzeit die Sommersturmsaison in vollem Gange. Aufgrund der möglichen Störungen müssen die Energieversorger sicherstellen, dass ihre NERC-Zuverlässigkeitsprogramme so detailliert wie möglich sind. Die NERC-Zuverlässigkeitsprogramme müssen neben einem klaren Lösungsprozess auch auf Datenintegrität und -management ausgerichtet sein. Die Dokumentation ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der Resilienzprogramme.
Alle elektronischen Aufzeichnungen im Zusammenhang mit den NERC-Zuverlässigkeitsstandards sollten in ein vertretbares Compliance-Management-System integriert werden, wie AssurX. Das System sollte alle Daten im Zusammenhang mit Messung, Schulung, Wartung und Schadensbegrenzung erfassen und zentralisieren.
Fazit
Bedrohungen für das elektrische Gesamtsystem können durch Cyberangriffe oder Naturkatastrophen entstehen. FERC und NERC konzentrieren sich auf die Verbesserung der Netzstabilität, erwarten aber von den Betreibern, umfassende Compliance-Management-Pläne um Störungen zu minimieren. Dazu gehört die Implementierung einer integrierten elektronischen Aufzeichnungslösung als Teil einer sicheren Architektur.
Bei der Auswertung von a Dokumenten-Management-SystemStellen Sie sicher, dass es flexibel ist, sich in Unternehmenssysteme integrieren lässt, sicher ist und den NERC-Zuverlässigkeitsstandards entspricht. Darüber hinaus ist es wichtig, ein zuverlässiges System zu entwickeln und zu implementieren, das alle vorhandenen Daten steuern kann und gleichzeitig genügend Funktionen bietet, um zukünftige energierechtliche Anforderungen zu erfüllen.



