September 27, 2016
Unternehmen der Life-Science-Branche wechseln langsam aber sicher in die Cloud. Virtuelle Computerumgebungen entwickeln sich zur beliebtesten, sichersten und effektivsten Methode, Daten zu speichern und Anwendungen auszuführen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Unternehmen dieser Branche trotz ihrer traditionellen Zurückhaltung daran teilhaben möchten. Eine aktuelle Studie von ORC International ergab jedoch, dass nur 15 Prozent der Life-Science-Unternehmen die Cloud für andere Zwecke als Vertrieb und Marketingzwecke nutzen.
Ein kürzlich von Research and Markets veröffentlichter Bericht stellte jedoch fest, dass die Automatisierung in der Life-Science-Branche mit einem kombinierten Wachstum zunehmen wird. jährliche Rate von 5.69 Prozent von 2016 bis 2020 – und Automatisierung ist ein Ergebnis der Cloud. Die Einführung dieser Tools ermöglicht es Unternehmen, die Zusammenarbeit zu verbessern und Innovationen zu fördern.
Die Zurückhaltung der Branche gegenüber der Cloud-Nutzung hat im Allgemeinen viel mit Compliance zu tun. Strenge Vorschriften, die alle Life-Science-Unternehmen einhalten müssen, sowie Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Cloud-Sicherheit belasten die Branche seit Beginn der Cloud-Nutzung. Compliance-Verordnungen wie HIPAA/HITECH-Datenschutz- und Sicherheitsvorschriften und der anhaltende Trend zu eindeutigen Gerätekennungen haben den Druck auf Hersteller medizinischer Geräte erhöht und Pharmazeutische Operationen. Cloudbasierte Compliance-Management- und Qualitätsmanagementsysteme bieten diesen Organisationen eine Möglichkeit, ihre Abläufe effektiver zu verwalten.
Das können Life-Science-Unternehmen erwarten, die ihre Qualitäts- und Compliance-Management-Tools in die Cloud verlagern:
1. Sicherheit
Cloud-Sicherheit ist eines der umstrittensten Konzepte in der Tech-Community. Unternehmen der Biowissenschaften müssen sich jedoch keine Sorgen machen – die Cloud bietet Unternehmen eine sichere Umgebung für den Einsatz ihrer Compliance-Tools. CIO-Mitarbeiter David Spark wies darauf hin, dass einer der größten Mythen rund um Cloud Computing darin besteht, dass virtuelle Umgebungen grundsätzlich weniger sicher seien. Tatsächlich könnten solche Implementierungen sogar sicherer sein als lokale Systeme, da Cloud-Anbieter mehr Geld für die Verbesserung der Netzwerksicherheit ausgeben können.
„Cloud-Bereitstellungen erfordern nur geringe Anlaufkosten und keine physische Ausrüstung für die Wartung.“
2. Niedrige Betriebskosten
Ein weiterer wichtiger Vorteil cloudbasierter Compliance-Management-Tools sind die geringen Anlaufkosten und der Verzicht auf physische Geräte zur Wartung. In der Life-Science-Branche ist dies ein wichtiger Aspekt, denn die Studie von ORC International bestätigte, dass die Markteinführung eines Medikaments zwischen einer und fünf Milliarden US-Dollar kostet. Anders ausgedrückt: Die niedrigen Anschaffungskosten der Cloud – und die kosteneffiziente Wartung nach den ersten Investitionen – können Herstellern von Pharma-, Biotech- und Medizinprodukten langfristig helfen, Geld zu sparen.
3. Schnellere Umsetzung
Der nordamerikanische Markt für Cloud-Computing in den Biowissenschaften wird einen Gesamtwert von 11.43 Milliarden US-Dollar bis 2020, so ein Bericht von MarketsandMarkets. Dies ist ein klares Indiz dafür, dass Unternehmen dieser Branche den Umstieg vollziehen und feststellen, dass Cloud-basierte Tools ihnen dabei helfen, die höchste Qualität ihrer Produkte entlang der gesamten Lieferkette aufrechtzuerhalten.
Einer der Gründe, warum Pharma-, Geräte- und Biotech-Unternehmen die Cloud nutzen, ist der einfache Einstieg. Partner wie AssurX unterstützen Life-Science-Unternehmen bei der schnellen und effizienten Bereitstellung und Verwaltung ihrer Cloud-basierten Tools. So können Mitarbeiter ihre Produktivität steigern und sich auf Qualitäts- und Compliance-Verbesserungen konzentrieren. So konnte beispielsweise ein Hersteller molekulardiagnostischer Geräte durch die Zusammenarbeit mit AssurX dreimal so viele CAPAs Gleichzeitig wurde die durchschnittliche Bearbeitungszeit nach der Implementierung seiner Cloud-basierten Lösungen um mehr als 85 Prozent reduziert.
4. Minimale Beteiligung der IT-Abteilung
Cloudbasierte Qualitäts- und Compliance-Management-Tools wie die von AssurX sind auch aus einem weiteren Grund effektiv: Sie sind einfach zu implementieren und zu verstehen. Dank benutzerfreundlicher Dashboards und der hohen Konfigurierbarkeit dieser Programme können Mitarbeiter das System sofort nutzen und die Software problemlos an ihre spezifischen Bedürfnisse anpassen, ohne auf die IT-Abteilung angewiesen zu sein. Dies führt zu einer langfristigen Verbesserung von Arbeitsabläufen und Produktivität.

5. Optimierte Systemvalidierung
Aufgrund der inhärenten Vielseitigkeit und Skalierbarkeit dieser virtuellen Ressourcen können cloudbasierte Qualitäts- und Compliance-Management-Tools den Prozess der Systemänderung und -aktualisierung rationalisieren. Der Validierungsprozess kann komplex werden, da bei jeder Änderung oder Neuinstallation eine erneute Validierung des gesamten Systems erforderlich ist. QMS Prozesse werden eingeführt. Sofern die Software nicht auf einer Plattform basiert, die für einfache Änderungen konzipiert ist, müssen Qualitätsmanagementteams möglicherweise das gesamte System erneut validieren. Mit den Cloud-Lösungen von AssurX müssen Kunden jedoch nur ihre Änderungen und neuen Prozesse validieren, nicht das gesamte System. Tools und Unterstützung für kontrollierte Änderungen, Tests und Validierung stehen jederzeit zur Verfügung.
Diese wichtigen Punkte sollten Sie bei der Einführung von Compliance- und Qualitätsmanagementsystemen in der Cloud berücksichtigen. Weitere Informationen und Demo anfordern mit AssurX, kontaktieren Sie uns noch heute.



